Hier findet ihr Best-Practice-Modelle aus dem Bereich "Kinderwelt ist Bewegungswelt"
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Voltigieren im RVV EQUUS bildet!
Projekttitel |
Voltigieren im RVV EQUUS bildet! |
Projektform |
Vereinskonzept, regelmäßiges Angebot |
Zielgruppe |
Kinder und Jugendliche |
Sportart |
Reitsport / Voltigieren |
Projektort |
Nordrhein-Westfalen |
Ausführliche Projektbeschreibung |
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auf Störungen im Bewegungsfluss wird unmittelbar reagiert und das an einem Ort an dem man sich wohlfühlt, man Spaß hat, um eine enge psycho- physische Verbundenheit und unmittelbare Selbsterfahrung mit dem lebendigen Medium „Pferd“ zu erlernen. Ein lebendiges Medium mit arteigener und bewegungstypischer Rückmeldequalität
2.Gruppendynamik und Gruppenerfahrung, auch mit dem Pferd, helfen Selbsterfahrung, Durchsetzungsvermögen, Selbstvertrauen und Sozialverhalten zu erlernen.
3.Unsere jungen Menschen lassen sich zu Helfern, Trainerassistenten, Übungsleitern, im Bereich Breitensport, Leistungssport, Präventionssport und Reha- Sport, usw, ausbilden und geben ihr Wissen in Worten und Taten und als Vorbild an die Jüngeren weiter.
Alle Ziele sind in unserem Vereinsalltag eingebettet, sie werden gelebt und sind in Inhalt unserer Statuten.
Ziele: Bildung der Kinder und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, als Ergänzung, aber auch Ausgleich, der häuslichen und schulischen Erziehung. Bildung in einer schönen Atmosphäre, in einer Gruppe, in einem geschützten Raum, mit einem sehr sensiblen Lebewesen Pferd.
Lernen sich selbst wahr zu nehmen und schätzen zu lernen Lernen Verantwortung zu übernehmen Lernen in einer Gruppe eingefügt zu sein Positive Erlebnisse erlernen Lernen Isolierung zu überwinden Voltigierteams (8-10 Mitglieder) haben eine hohe Altersspanne (z.B. 12-25 Jahre ein Team) und sind geschlechtsübergreifend. Beides führt nochmal dazu, Rücksicht zu nehmen, aber auch vom Zusehen zu lernen. Jungen und Mädchen sind in diesem Sport gleichgestellt.
Projektbeschreibung:
Erst beginnen wir damit, die Kinder mit dem Pferd vertraut zu machen und zu lernen, das dass Pferd ein Lebewesen ist, ein Freund und Partner. Sie lernen, es zu versorgen und zu umsorgen. Gleichzeitig lernen sie den Umgang mit den anderen Kindern, sich in die Gruppe einzufügen und dass die Stärkeren den Schwächeren helfen sollen. Die Trainer und ihre Helfer und Assistenten leben dieses Verhalten vor, indem sie die Kinder immer einbeziehen in ihre Tätigkeiten - beim Training, aber auch im Umgang mit den Pferden, z.B. ihrer Versorgung. Beim Voltigieren selbst lernen sie ihren Körper kennen. Durch den Rhythmus des Pferdes werden ihr Gleichgewichtssinn, ihre Aufrichtung und ihre Haltung geschult. · Sie erleben ein Bewegungserlebnis, zu tragen und getragen zu werden · Sie spüren den Rhythmus, die Veränderung der Muskelspannung und die Veränderung der Körperform · Pferd und Kind müssen sich aufeinander abstimmen · Sie teilen Erfahrungen und halten gemeinsame Aufmerksamkeit und innere Beteiligung · Sie zentrieren sich auf die Körpermitte und richten sich gegen die Schwerkraft auf · Spüren und Berühren wird gleichzeitig erfahren
Darauf aufbauend lernen die Kinder auf dem Pferd, wenn sie nur im Schritt darauf sitzen. Nun fangen wir mit einfachen Voltigierübungen an und schulen dadurch den gesamten Körper, aber auch die Seele.
Durch diesen Sport in der Gruppe lernen sie: · Stärkung des Selbstbewusstseins · Verbesserung des Sozialverhaltens · Hilfe am Pferd · Trösten und Mitgefühl · Verantwortung den anderen Gruppenmitgliedern gegenüber Am und auf dem Pferd: · Verantwortung für das Lebewesen Pferd (füttern, tränken usw.) · Pferd führen und Vorbereiten für das Training und nach dem Training · Gleichgewicht · Koordination · Räumliches Denken (Verknüpfung von Gehirnhälften durch Diagonaltraining-rechter Arm-linkes Bein) · Raumgefühl entwickeln · Haltung · Organisation · Vertrauen · Stärkung der Muskulatur · Aufrichtung
Parallel dazu bieten wir den älteren Kindern (ab 10 Jahren) an, als Helfer im Training tätig zu sein. Wir ermutigen sie, kleinere Kinder während des Trainings unter Aufsicht eines ausgebildeten Trainers zu betreuen, ihnen aufs Pferd zu helfen und später eine Ausbildung zu machen. Erst als Assistent, dann als Trainer.
Im Präventionsbereich lernen die Kinder neben dem Sport viel über gesunde und regelmäßige Ernährung. Aber auch im Bereich LRS, ADS und ADHS haben wir sehr gute Erfolge erreicht. Durch die Verknüpfungen im Bereich der beiden Gehirnhälften konnten sich schon viele Kinder im Rechtschreibbereich verbessern. Die Ruhe und Disziplin, die die Pferde ausstrahlen, hilft den Kindern mit ADS und ADHS.
In allen Bereichen versuchen wir, die Eltern einzubeziehen, um einen Alltagstransfer zu erreichen.
Voraussetzungen: Das wichtigste ist, eine Atmosphäre zu schaffen in der sich die Kinder und Jugendlichen und Erwachsenen, nicht zu vergessen die Pferde, wohlfühlen. Einen angstfreien Raum zu schaffen, einen geschützten Raum, in dem auch gestritten werden darf. Ein Raum in dem lernen Spaß macht und lehren auch. Ein Raum, in dem es möglich ist Kinder nach ihren speziellen Begabungen zu motivieren und zu fördern.
Wir haben geeignete, dem Menschen zugewandte, Pferde gefunden und ausgebildet, die Freude am Voltigieren empfinden und Freude an den Kindern und der Mitarbeit haben.
Wir haben schon viele Kinder ausgebildet und damit ist ein fundierter Trainerstamm entstanden, der sein Wissen und Können auch sportlich weitergibt und so immer neue Kinder und Jugendliche motiviert, den selben Weg zu gehen.
Wir haben den Jugendlichen ab 14 Jahren ein Wahlrecht eingeräumt, um ihre Ideen einbringen zu können, aber auch Verantwortung zu tragen. Auch Demokratie kann und muss man lernen.
Ausblick: Der Voltigiersport lehrt die Kinder körperlich und geistig. Er motiviert die Kinder, sich weiterzubilden. Das unterstützen wir durch Aus- und Weiterbildung.
Wir bilden aus und motivieren, das eigene Wissen weiterzugeben. Einige unserer „Voltis“ sind mittlerweile erwachsen und betreiben diesen Sport immer noch, entweder als Aktive und/oder als Trainer. Sie haben soziale Berufe erlernt oder Lehrberufe.
Dass unser System erfolgreich ist seit 17 Jahren, sieht man daran, dass alle Trainer, Helfer, Eltern ehrenamtlich arbeiten.
Wir selber (Vorstand und Trainer) sind ständig bemüht uns weiterzubilden, durch Lehrgänge, Fortbildungen, aber auch durch Kurse und Anregungen von Richtern und Ausbildern des Voltigierverbandes, des Landessportbundes und des Behindertensportverbandes.
Wir führen Abzeichenabnahmen durch, erstellen Dokumentationen, schreiben Rahmenpläne, haben mehrere Zertifizierungen im „Sport pro Gesundheit“ und erstellen Heil- und Lehrpläne.
Der Verein hat das Motto "Volti macht Spaß“. Spaß und Bewegung sind die wichtigsten Grundlagen, um zu lernen; und das ist unsere Zukunft, basierend auf einer guten Grundlage von 17 Jahren.
Unser nächstes Ziel ist Kooperation mit Schulen und Kindergärten, erste Gespräche waren sehr positiv. Die Zusammenarbeit mit dem Gemeindesportbund Rheurdt, dem Kreissportverband Kleve, und dem LSB Nordrhein-Westfalen ist sehr gut und wir sind selbst auch immer wieder für Kooperationen der einzelnen Verbände, z.B. LSB NRW und Voltigierverband Rheinland, wobei da die ersten schritte getan sind. Voltigiersport ist ein eigener Sport mit Deutschen Meisterschaften, Europameisterschaften und Weltmeisterschaften und natürlich vielen regionalen Turnieren. |
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Weitere Angaben |
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Kontakt Name |
Sabine Ender |
Kontakt E-Mail |
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Info |
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1. Erfahrungen hinterlassen Spuren im Bewegungsgedächtnis,
Pferde sehen nur das hier und jetzt, sind also nicht nachtragend, spiegeln Stimmungen, wie Freude, Angst oder auch Abneigung wieder. In dem man den Umgang mit ihnen lernt, lernt man vieles von sich selbst, Reflektion und Feedback sind möglich und neues Verhalten kann erlernt werden
Der Verein RVV EQUUS e.V. gibt Kindern ab 3 Jahren die Möglichkeit, auf spielerische Art den Voltigiersport zu erlernen.
Erfahrungen von Kind und Pferd gemeinsam
Sie können ebenfalls alles über Pferdepflege lernen und ihre ersten Abzeichen (Motivationsabzeichen) im Voltigieren machen.